Nachtspeicherheizung – Wärme durch Strom

    Eigentlich war das Thema Nachtspeicherheizungen schon fast vom Tisch – ab 2019 sollten die Stromfresser verboten werden. Der Bundestag hat das Verbot jedoch wieder gekippt – Nachtspeicheröfen dürfen weiter betrieben werden.

    Stromfresser oder flexibler Speicher?

    Viele Jahre galten Nachtspeicheröfen als ineffizienter und teurer Stromfresser. Im Zuge der Energiewende und des Umstiegs auf regenerative Energien könnte sich das in der Zukunft ändern und die Stromöfen dienen als flexibler Speicher, die die schwankenden Strommengen aus der Solar- und Windstromproduktion aufnehmen können. Bei Umweltschutzorganisationen steht die Entscheidung allerdings in der Kritik: Die Aufhebung des Verbotes unterminiere die Klimaziele der Regierung und unterstütze die Energieriesen.

    So funktionieren Nachtspeicherheizungen

    Ein Nachtspeicherofen wird mit Strom beheizt. Speichersteine geben die Wärme dann an den Raum ab. Der Name rührt daher, dass die Öfen in Zeiten niedrigen Stromverbrauchs, also meist nachts, aufgeheizt werden. Für diesen "Schwachlast"-Strom wird von vielen Energieversorgern ein günstigerer Tarif angeboten. Aufgrund des Strompreisanstiegs der letzten Jahre ist der Betrieb der Öfen jedoch nur noch in Einzelfällen lohnenswert.

    Richtige Bedienung senkt den Verbrauch

    Wer nach wie vor mit Nachtspeicherheizungen arbeitet, kann durch verschiedene Maßnahmen den Verbrauch an Strom absenken. Die richtige Bedienung und Steuerung und vor allem der bedarfsgerechte Verbrauch im Winter sind ebenso wichtig wie schnelle Reaktionszeiten in den Übergangsmonaten. Der Ofen sollte wirklich nur dann aufgeladen werden, wenn es wirklich erforderlich ist. Durch manuelle Regelungen und rechtzeitiges Abschalten können bis zu 20 % an Stromkosten eingespart werden.

    Aufladesteuerung für den automatischen Betrieb

    Ebenfalls positiv auf den Verbrauch wirkt sich eine außentemperaturabhängige Aufladesteuerung aus. Vollautomatisch wird der Betrieb der Nachtspeicherheizung geregelt, das Aufladen wird je nach Außentemperatur und Bedarf angepasst. Diese Steuerung kann auch nachträglich installiert werden und ermöglicht die sparsame Nutzung auch älterer Öfen und Anlagen.

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